Der SPD Ortsverein Etzenricht und ihre Vorsitzenden Monika Waldeck und Ralf Teichmann hatten viel Grund zum Feiern: 99 Jahre Gründung des Ortsvereins, 80 Jahre Wiedergründung nach Krieg und NS-Zeit und 30 Jahre SPD -Frauen Etzenricht. Der Jubilar hat deshalb ein großes Fest ausgerichtet und über 100 Gäste kamen in den wunderschön dekorierten Saal des Gasthofs Riebel.
Hauptredner des Abends war Uwe Kirschstein, stellvertretender Generalsekretär der BayernSPD und Oberbürgermeister von Forchheim.
In seiner Rede betonte der studierte Informatiker, dass wir in der Kommunalpolitik heute den Grundstein legen für die zukünftige Generation. Die Gemeinde ist dabei der Ort, an dem man sich kennt, sich grüßt, Verantwortung füreinander übernimmt und wo man Verlässlichkeit findet.
Damit die Menschen ein echtes Zuhause in ihren Gemeinden finden, genügt es nicht, die Pflichtaufgaben der Gemeinde umzusetzen. Kirschstein betonte den hohen Stellenwert der freiwilligen Aufgaben wie Sportstätten und Spielplätze, Grünflächen und Orte der Begegnung. Es sind die freiwilligen Aufgaben, durch die Leben in die Gemeinden kommt und Begegnung möglich wird, so Kirschstein.
Der Wille, Entscheidungen in Sinne der gesamten Gemeinde zu treffen, muss die Politik leiten. Dies ist nur möglich, wenn die Sache im Vordergrund steht und die demokratischen Kräfte zusammenarbeiten. Deshalb freute sich Kirschstein auch über die Anwesenheit des Bürgermeisters von Etzenricht sowie zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine und der Kirchen.
Auch Andrea Bertelshofer, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mantel, gratulierte dem Patenkind aus Etzenricht. Aufgrund des Gewichts habe man darauf verzichtet, ein 50 Liter Fass Bier einzupacken und stattdessen einen Gutschein für den Patenverein mitgebracht.
Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung war noch ausgiebig Gelegenheit zum Plaudern.