Energie wird immer teurer, die Versorgung aufgrund internationaler Konflikte wie dem Iran-Krieg immer kritischer. Die Antwort auf diese Herausforderungen liegt in einer dezentralen Energie- und Wasserversorgung.
Wir denken bei der dezentralen Energieversorgung vor allem an Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, an Solaranlagen und Windkraftanlagen, an Wärmepumpen, an Pellets- oder Hackschnitzelheizungen.
Da durch unseren Ort die Haidenaab fließt, müssen auch Möglichkeiten geprüft werden, die Aquathermie zu nutzen. Dabei wird dem Gewässer Wärme entzogen, um die Gebäude über einen Wärmetauscher zu heizen und zu kühlen.
Diese Nutzung hat den positiven Nebeneffekt, dass die Temperatur der Naab weniger stark ansteigt. Die Fische und alles Leben in der Naab werden es uns danken.
Auch das Problem der Wasserversorgung muss angegangen werden.
In Zeiten sinkender Grundwasserspiegel und heißer werdender Sommer ist es ein Gebot der Stunde, Wasser zu sparen. Die Toilettenspülung mit Trinkwasser ist eine Vergeudung wertvoller Ressourcen, die zukünftig durch die Verwendung von Grau- oder Brauchwasser abgelöst werden muss – flankiert von staatlichen Förderprogrammen.
Dazu ist der Bau von Zisternen erforderlich. Sie haben den Vorteil, dass sie in Zeiten von Starkregen auch den überschüssigen Regen auffangen und damit zur Vermeidung von Überschwemmungen beitragen. Überdies können die Zisternen in heißen Sommern zur Bewässerung genutzt werden.
Auch die Abhängigkeit unserer Wasserversorgung von der Steinwaldgruppe bereitet uns langfristig Sorgen. In Zeiten knapper werdender Wasservorräte könnte diese Versorgung eines Tages eingeschränkt werden oder enden. Deshalb sind wir gegen die Versiegelung unserer bestehenden Gemeindebrunnen und für die Erhaltung unserer eigenen Brunnen.
Die Mantler SPD wird sich diesen Themen verstärkt widmen und dazu verschiedene Informationsveranstaltungen durchführen.